Die Straßen von Berlin (Pro 7)

Von Günter H. Jekubzik

Darf es etwas mehr sein? Mit gleich sieben Verbrechensjägern haben "Die Straßen von Berlin" schon auf Seiten der Guten ein tolles Team. Fast ein deutsches Dream-Team, diese ausgesprochen männliche, mit unter anderem Uwe Ochsenknecht sehr prominente Kommissarriege, geführt von einer jungen Staatsanwältin.Zum Auftakt ging es gegen eine kriminelle Russenbande, die mit einem Goldschmuggel wirklich kriminelle Waffenschiebereien tarnte. Die hinter einem Waschsalon versteckte Soko - Sonderkommission - Organisierte Kriminalität wird auch in Zukunft für große Geschichten zuständig sein.Mit einigen interessanten, auch privaten Personenkonstellationen, Kumpel- und Kebbelleien, einem V-Mann und prägnanten Rollen, wie Uwe Ochsenknechts Kommissar als Alkoholiker, schöpft das Buch von Wolfgang Limmer aus dem vollen Figurenarsenal. Schwächere Serien hätten an einem dieser Charaktere genug. Dazu kamen knappe, zynisch-pointierte Dialoge und mit Werner Masten als Regisseur auch hinter der Kamera beste Fernsehqualität. Nur zum Ende hin gab es wenig Überraschungen, kaum noch Spannung.In den nächsten Folgen soll aus Gründen des Produktions-Klüngels ein heftiges Kommissarsterben einsetzen. Aber es ist vielleicht ganz lustig mitzuverfolgen, wie das Drehbuch die Aus- und Einstiege verschiedener Darsteller meistert.


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