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Rhaks-E-Khak

Iran 1998 (Rhaks-E-Khak) Regie Abolfazl Jalili, 73 Min.

"Rhaks-E-Khak" (Der Tanz des Staubes), erzählt - wie aus demIran gewohnt - von einem Kind. Ein Junge mit wildem, zerzaustem Haarund sehr wachem Blick lebt und arbeitet in einer Ziegelbrennerei.Sein Alltag unter Sonne und Wind fasziniert alleine, auch ohne diekurzen Blicke, die er mit einem jungen Mädchen austauscht. EinHandabdruck, in einen Ziegel gedruckt, ist schon ein großesGeschenk. Die wohl mutigste Piazza-Programmierungdieses Jahres - als Kontrastpunkt nach "Mulan" angesetzt -läßt nahezu ohne Dialoge einen personenintensivenHerstellungsprozeß von Ziegeln dokumentarisch und sinnlicherleben: Vom Anmischen des Lehms über das Formen und Trocknenbis zum Brennen - eine immer wiederkehrende Abfolge, die das Lebender Menschen bestimmt. Der Regisseur Abolfazl Jalili lehnte ganzbewußt Untertitel zum Film ab, er glaubt an eine universaleWirkung von (Bild-) Sprache.


Eine Kritik von GünterH. Jekubzik

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