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Meister des Schwertes
Deutsche Erstaufführung (Swordsman), Regie: King Hu, Tsui Hark, Ching Tsui-Tung, 110 Min.
Nach "Peking Opera Blues" von Tsui Hark war es fraglich, ob ein Film noch
schneller sein kann. "Meister des Schwertes" schafft nicht nur das, er ist
auch noch phantastischer - ein Film, der die Schwerkraft realistischer Darstellungen
weit hinter sich gelassen hat. Irgendwo gibt es die einfache Geschichte um
eine wertvolle Schriftrolle, eine Gruppe guter Kämpfer und natürlich
die Bösen, wobei die Trennung nicht so trivial bleibt. Der jugendliche
Held wird gleich von drei Frauen geliebt, aber tragisch verläuft hier
nichts. Dafür wird zuviel in der Luft herumgewirbelt, sind die fliegenden
Machtkämpfe zu schnell und verwirrend. Auch wenn die Geschichte nicht
die rasanten Wendungen von "Peking Opera Blues" erfährt, sorgen die
extrem stilisierten Bilder in ihrer Hochgeschwindigkeit für ein faszinierendes
Erlebnis.
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- Publiziert von:
- Günter H. Jekubzik
- Oliver Schiffers
- Lars Tuncay
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