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Meet the Feebles

USA 1990, Regie: Peter Jackson, 96 Min.

Chaotische Puppen-Verhältnisse kennen wir auch von der Muppet-Show. Doch wo die Muppets aufhören, fangen die Feebles erst an. Sie bringen das wahre Leben in die Puppenwelt. Sex, Drogen, Fluchen, Pornos sind die bravsten Umschreibungen für das was hinter der Bühne geschieht. Da paaren sich ein drogenhandelndes Walross und ein exentrisches Nilpferd. Der messerwerfende Frosch ist auf Entzug und macht dem verliebten Igel Sorge. Doch in einer Rückblende werden die sozialen Hintergründe der Abhängigkeit geschildert: Die langersehnte Vietnamfilm-Parodie schickt den Frosch in den Dschungel.

Nette und ekelhafte, aber immer sorgfältig gestaltete Puppencharaktere halten die Handlung aus witzigen, gemeinen und makabren Ideen zusammen. Leider entwickelt sich zum Ende die Schlachterei zum Selbstzweck und der Spaß rutscht ins Splatter-Genre ('Splash' machen das spritzende Blut und das matschende Fleisch) ab. Da haben dann nur noch die Freunde der Körperauflösung ihre Freude.


Eine Kritik von Günter H.Jekubzik

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