Ich kann nicht schlafen
Fr 1994 (J'ai pas sommeil) R: Claire Denis, 110 Min.
Eine Mordserie, eine Emigrantin aus dem Osten. Zwei Brüder aus Martinique, der eine lebt schwul in der Clubszene, der andere möchte mit seinem Sohn weg aus Paris, zurück in die menschenfreundlichere Heimat. Die Mutter Mona (Beatrice Dalle) will ihn, will aber auch in ihrem Paris bleiben. In vielen dichten Szenen läßt Claire Denis, die mit Wenders und Jarmusch gedreht hat, ihre nicht alltäglichen Geschichten zusammenfinden. Ihr Film lebt leicht und fesselnd von seinen Orten und den intensiven Menschen. Einiges passiert und bedeutet mehr als nur einen Ablauf, "J'ai pas sommeil" ist nah am Leben und erzählt auf reizvoll beiläufige Weise von ihm.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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