Grind

USA 2003 Regie: Casey LaScala mit Mike Vogel, Vince Vieluf, Adam Brody 104 Min. FSK ab 6

"Skate einfach und wenn du wirklich gut bist, wird man dich entdecken!" Dieser weise Spruch vom griechischen Philosophen Sokrates dient erneut einem flotten Jugendfilm aus den Vereinigten Traumstaaten zur tiefsinnigen Grundlage. Drei Jungens schmeißen ihren Job im Hamburger-Laden und reisen ihren Helden hinterher, denn die drei Freunde träumen von der Skaterkarriere. Der Durchgeknallte, der Brave, der Protagonist und ihre Skateboards müssen viele Gegenschläge wegstecken, bevor sich am Ende ihr Traum erfüllt ...

Geschichten vom Aufstieg der Nobodys - so was gibt es vom Fließband für die Musikszene und für jeden denkbaren Sport. Diese x-te Variante ist bestimmt von Skating-Action, die Helden dieser Parallelgesellschaft wahrscheinlich gekonnt hinlegen. Leider bringt das die Inszenierung nicht rüber. Unsere drei Jungs geben sich locker pseudo-anarchisch im (gemäßigten) Stile der MTV-Show Jackass. (Ein anderer Vertreter des Senders, Tom Green, hat einen Kurzauftritt.) Insgesamt eine gut abgelagerte Produktion, die eigentlich als Video nur für jugendliche Skating-Fans rauskommen sollte.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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