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Frühstück bei ihr

USA 1990 (White Palace) Regie: Luis Mandoki, 100 Min.

Reizend sieht er aus, der junge Max und als er angetrunken wiedermal um seine verunglückte Frau trauert, fällt es Nora Baker nicht schwer, ihn zu verführen. Am morgen verläßt der ordnungsliebende Werbefachmann ihre schmuddelige Wohnung ohne Frühstück (das es auch im ganzen Film nicht mehr gibt), mit der festen Überzeugung, Nora nie wieder zu sehen. Aber die heiße Nacht mit der wesentlich älteren Hamburgerverkäuferin war scheinbar die richtige Medizin für das betrübte Seelchen Max. Sein Begehren wächst fortan ständig. Allerdings kommt zum Alter auch der soziale Unterschied als Problem hinzu. Max schafft es nicht, zu seiner neuen Liebe zu stehen und so läßt das Glück etwas auf sich warten ...

Die interessante Beziehungsgeschichte bietet einige An knüpfungspunkte für die alltägliche Erfahrung, James Spader und vor allem Susan Saradon als ehrliche, abgeklärte und liebenswerte Frau verkörpern die Emotionen gekonnt. Wie so oft wirkt alles aber wie gut abgefilmtes Theater. Filmisch ideenlos locken Lücken im Ablauf erbarmungslos einige Gähner hervor.


Eine Kritik von Günter H.Jekubzik

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