Flucht aus Absolom

USA (Escape from Absolom) R: Martin Campbell, 120 Min. CinemaScope

Wieder mal (nach "Wedlock" und "Fortress") ist ein zukünftiges Gefängnis Ausgangsort für einen brutalen Actionfilm. Im Jahr 2022 landet der ehemalige Offizier John Robbins in einem aufwendigen, futuristischen Knast-Modell - um ziemlich schnell von dort auf die ganz gegenwärtige Insel Absolum verbannt zu werden. Da ging den Produzenten wohl das Geld aus, deshalb sehen wir die martialischen 'Outsiders', die einen Teil des Eilandes verunsichern, auch nur zeitweise. Als wollte Ray Liotta diesen Film möglichst schnell hinter sich bringen, durchsprintet seine Figur John den mörderischen Hindernis-Parcours, nicht ohne genügend Leichen und einen Todfeind zu hinterlassen. Bei viel netter (das heißt preisgünstiger) gekleideten, sanfteren Insel-Insassen kommt der Film zur Ruhe. John arbeitet seine Vergangenheit als für den Staat mordender Soldat auf. In der Pause von zwei Großschlachten zwischen gut und böse, hell und dunkel wird auch die Flucht von der natürlichen Sicherheitszelle geplant. Am Ende fehlen der Logik sechs Hubschrauber und der frustrierten Laune der Sinn des nicht besonders attraktiven Mischwerks aus Urzeit-Fantasien, Gesellschaftsparabeln und Einzelkämpfer-Epen.


Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik

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