Flipper
USA 1996 (Flipper) Regie und Buch Alan Shapiro, 95 Min.
Der junge Schnösel Sandy wird in den Ferien zu seinem rauhen Fischer-Onkel auf die Insel verschickt. Selbstverständlich gibt es Generationsprobleme, eine Jugendliebe und die rührenden Freundschaft zwischen Delphin und "Red Hot Chilli Peppers"-Fan Sandy. Erneut kniet ein zart angefeuchteter Knabe auf dem Steg und das quietschende Tier im Wasser sagt: Schau, ich kann Kunststücke.
In seinem ersten Kinoauftritt erhält Flipper, der TV-Star aus den Sechzigern, einen Ökoanstrich - ganz wie sein schwimmender Starkollege (Free) Willi. Jetzt ist Flipper, der Säuger und Warmblüter, "cool". Das ach so gelehrige Tier kämpft gegen Bösewichte über (mordender Fischer) und unter Wasser (blutiger Hammerhai). Nur ganz handlungsfreie Unterwasseraufnahmen bieten Erholung von den Dressurtricks mit Schmalzmusik. Die Story um Vorzeige-Teenager Elijah Wood und den ehemaligen Krokodiljäger Paul Hogan bietet reichlich verwässerte Magerkost. Kinder langweilen sich, Tempo-Packungen bleiben trocken.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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