Elektro-Lähmung - Ein Film gegen die Ohnmacht
BRD 1989, Regie und Buch: Bernward Wember, 107 Min.
Eine filmische Betrachtung über Widerstandsformen gegen die "Atommafia", ein 'Film gegen die politische Ohnmacht' also, will "Elektro-Lähmung" sein. Regisseur Wember nimmt dazu eine originelle Idee, die allerdings nur Substanz für einen Minuten- Sketch hat ('Stoppt die Roll treppen'), bläht sie mit Grundlagenbanalitäten des Widerstands auf und rahmt alles mit einer beschwichtigenden, äußerst statisch wirkenden Diskussionsrunde ein. Dabei kann derart langweilig Dargebotenes wohl kaum brisante Wirkung haben, vor allem da wichtige Fakten zum Thema Atomstrom und Verfilzung zwischen Staat und Stromwirtschaft unerwähnt bleiben. Nur einzelne Szenen des Kabarettisten Jörg Hube machen Spaß, der aber schnell verfliegt, wenn diese bis zum geht-nicht-mehr (d.h. 107 Min.!!) zerdehnt werden.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
| realisiert durch | Ein Service von |
Ein FILMtabs Artikel
Du liest zur Zeit eine Kritik auf filmtabs.de
- Publiziert von:
- Günter H. Jekubzik
- Oliver Schiffers
- Lars Tuncay
- Rubriken:
- Kritiken GHJ
- Kritiken LT
- Festivalberichte
Suche
in über 3000 Kritiken und Festivalberichten auf FILMtabsÜber
filmtabs
- Das erste Online Filmmagazin Deutschlands, seit 1996 - Über 3000 Artikel, Kritiken und Festivalberichte.
Es gibt 36 Artikel und 0 Kommentare.
