Eins und eins macht vier
USA 1995 (It takes two) Regie Andy Tennant
Eins und eins, das macht zwei - wußte die Knef noch. Heutzutage ist alles inflationär, und deswegen bekommen wir es doppelt: Zwei vollkommen identisch aussehende Mädchen aus gänzlich anderen Milieus spielen das doppelte Lottchen, um ihre einsamen Elternteile zu vereinen.Amanda will nicht adoptiert werden, oder wenn, dann nur von ihrer Waisenhaus-Betreuerin Diane Barrows (Kirstie Alley). Alyssa Callaway muß die Hochzeit ihres reichen Vaters mit der falschen Frau verhindern. Das Aufeinanderprallen von den zwillingsgleichen Alyssa und Amanda führt bald zu einem verschwörerischen Plan der Mädchen.
Eine belanglos nette Kinderkomödie macht genau das, was man von ihr erwartet: Belanglos nett sein und Kinder mit Erwachsenengeschichten zum Narren halten. Kirstie Alley, die schon mit vielen frühreif sprechenden Babies geschlagen war (ãKuck mal ..."), steht ihre füllige Frau mit komödiantischen Einlagen. Die rauhe deutsche Synchronstimme gibt ihr einen verbrauchten Touch. Die schauspielernden Kinder werden niemals Shirley Temple sein.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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