Diebinnen
Ö 1996 Regie Peter Weck
Die eine muß als Staatsanwältin immer die größten Schurken laufen lassen. Der anderen laufen die "Erbschleicher" hinterher, die Papas Alarmanlagen-Unternehmen eher als die junge Tochter wollen. Und die ältere Gattin kann ihrem Mann nur noch Zettel schreiben.
Drei frustrierte Frauen füllen sich plötzlich zur Rache gegen korrupte Männer in Führungspositionen berufen, brechen bei Waffenschiebern und Kunstdieben ein, um die Beweismittel postwendend zu veröffentlichen. Das alte Wenn-schon-die-Justiz-keine-Gerechitgkeit-schafft-klauen-wir-sie-uns-selbst-Schema. Als Kußmund-Engel-Bande werden sie populär und bleiben anonym, bis sich die verhuschte Staatsanwältin in den erfolglosen Kommissar verliebt ...
Ein braves, biederes Geschichtchen in Fernsehformat. Was Lena Stolze in dieser verklemmten Staatsanwältinnen-Rolle sucht, ob Christiane Hörbinger einen Vertrag mit optischen Weichzeichnern hat und welche seltsamen Finanzierungswege diese "Diebinnen" vom ehemaligen "Sissi"-Prinzen Weck ins Kino brachten, interessiert eigentlich nicht.
Eine Kritik von Günter H. Jekubzik
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