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Curdled

USA 1996 (Curdled) Regie Reb Braddock, 94 Min.

Sie wollen einen Mord sehen, wissen, was vorher passiert ist, wenndie Silhouette eines Körpers mit Tesakrepp auf demblutverschmierten Boden markiert ist? Dann geht man (meist) ins Kino,zieht sich je nach Geschmack und Blutdurst einen Tarantino, Rodriguezoder Jackson rein. Gabriela (Angela Jones) ist da anders, schon alskleines Mädchen fiel ihr eine Leiche vor die Füße. Inautodidaktischen Studien sammelt sie seitdem Zeitungsmeldungenüber Serienmörder und ihre grausamen Taten. Und irgendwannwährend einer Horrorshow im Fernsehen bietet sich der Traumjoban: Reinemachefrau für Schauplätze blutiger Verbrechen,ganz wie Jean Reno und HarveyKeitel. Ein Unternehmen spezialisierte sich auf das Bereinigengrausliger Tatorte und Gabriela wird schnell eifrigsteMitarbeiterin.

Das Spiel um die morbide Neugier gestaltet sich skurril humorvollund leicht schaulich. Klug kombiniert die Reinemachefrau Gabriele dieübersehenen Indizien und so kommt es unweigerlich zurüberraschungsreichen Begegnung mit dem Killer. Ein aufregenderPaso Doble mit Mörder und Opfer, ein Tanz auf des MessersSchneide. Bis zum kopflosen Ende ein schön schwarzesVergnügen.


Eine Kritik von GünterH. Jekubzik

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