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Conceiving Ada

USA 1997 (Conceiving Ada) Regie Lynn Hershman Leeson, 85 Min.

Die an sich faszinierende Lebensgeschichte Ada Byron Kings (Tilda Swinton), der mathematisch genialen Tochter Lord Byrons, in einem mäßig begründeten Videorahmen als neue Ästhetik zu verkaufen, ist frecher als der Film selbst. Eine Prgrammiererin versucht mit Hilfe von "Agenten" - kleinen Animationen und Programmen - "Informationswellen" aus der Vergangenheit aufzuspüren. Es geht um das Leben der Forscherin Ada Byron, "Zauberin der Zahlen", die ihrer Viktorianischen Zeit weit voraus war. Doch als Frau erhielt sie keine Anerkennung, höchstens von einem Kollegen, der ihre Erkenntnis klaute und falsch wiedergab. Mit sehr schwach begründetem Science Fiction beleben sich die historischen Bilder einer CD-ROM. Und irgendwie besteht auch eine Verbindung zum gerade gezeugten Embryo, das die feministisch emanzipierte Wissenschaftlerin in eine Entscheidungskrise stürzt."Conceiving Ada" überzeugte mich weder als Science-Fiction noch ästhetisch als Poetic-Fiction. Das Leben Adas interessiert als einziges. Kolleginnen waren allerdings von dem Film angetan.


Eine Kritik von Günter H.Jekubzik

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