Das andere Universum des Klaus Beyer

BRD, Regie Georg Maas

Nachdem sein Abschlußfilm "Atemnot" als Kleines Fernsehspiel des ZDF lief, zeigt Kanal 4 bei RTL am Sonntag eine Dokumentation des aus Aachen stammenden Regisseurs Georg Maas. Zusammen mit Frank Behnke beobachtete er "Das andere Universum des Klaus Beyer". Schon im Kurzfilm "Die Sonne kommt" von Georg Maas fiel der Hauptdarsteller Klaus Beyer mit einer Beatles-Eindeutschung auf. Mittlerweile ist er eine Größe der Berliner Szene, tritt mit einer nicht unbedingt begnadeten Stimme in Kneipen auf, zeigt dort auch seine ungewöhnlichen Kurzfilme. Bei Klaus wird aus dem Klassiker "Yesterday" ein "Ge-he-stern" vor kaum wiedererkennbarer Tonband-Melodie. In Eigenproduktion, nur mit den Stullen der Mutter versorgt, verfilmte der Vierzigjährige bereits vier Beatles-Alben komplett - mit ihm selbst in der Hauptrolle oder als Trickfigur. Seine alltägliche Arbeit als Kerzenmacher nahmen die Regisseure in Untertiteln auf, die nicht mit einfachen Balken, sondern mit ins Bild kopierten Kerzen unterlegt wurden. Auch sonst fällt die spritzige Vielfalt vieler Stile in dem nur halbstündigen Film auf. (ghj)


Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik

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