Allein mit Onkel Buck

USA 1990 (Uncle Buck) Regie und Buch: John Hughes, 99 Min.

Taktisch wäre es klüger gewesen, diesen Film "Kevin - allein mit Onkel Buck zuhause" zu nennen. Er kommt aus der gleichen Produktionsecke, hat mit Macaulay Culkin den gleichen anämischen Darsteller und verbreitet die selbe, biedere Familienmoral - allerdings gemächlicher und mit weniger Unterhaltungswert.

Wieder verschwinden die Eltern plötzlich, nur lassen sie - aus "Kevin" klug geworden - den Familienschreck und -schandfleck Onkel Buck als Aufpasser für Miles, Maizy und den Teenie Tia zurück. John Candy macht als ruppiger Dicker ein bißchen Chaos im modernen Haushalt, versteht sich aber mit Hund und Kindern gut. Nur Tia wehrt sich gegen das zuckersüße und langweilige Getue, wächst aber nie zur ernsthaften Gegnerin für den Moralbrocken Buck, der gleichzeitig ihre Unschuld verteidigen darf. Bis auf einige Glanzlichter formal und inhaltlich biederes Überflußkino.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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